Walsheim

Stets engagiert für die Dorfgemeinschaft

Bürgermeister Alexander Rubeck (Vierter von links) ehrte und beförderte Wehrangehörige in Walsheim. Nach der Feierstunde waren dabei (von links) Ortsvorsteher Michael Thomann, Löschbezirksführer Rainer Bachmann, stellvertretender Löschbezirksführer Michael Gude, Gabriele Lugenbiel, Nadine Lange, Jugendbeauftragter Jörg Zimmermann, Frank Rebmann, Marcel Bachmann, Florian Raffel und Wehrführer Stefan Lugenbiel. FOTO: Wolfgang Degott

Walsheim. Auf 39 Einsätze kam die Walsheimer Feuerwehr im vergangenen Jahr. Das und vieles mehr hörten die Wehrleute bei ihrer Jahreshauptversammlung, in deren Verlauf auch verdiente Wehrleute ausgezeichnet und befördert wurden.

Gewohnt zügig und harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung der Walsheimer Feuerwehr. Im Schulungsraum im Dorfgemeinschaftshaus sprach Löschbezirksführer Rainer Bachmann von 39 Einsätzen, der letzte, eine Ölspur, nur wenige Stunden vor der Versammlung abgewickelt, die die Einsatzfähigkeit der Wehr in vielen Facetten abverlangte. Herausragend sei dabei der zwölfstündige Katastropheneinsatz nach Starkregen in Bliesransbach gewesen. Mit „Halleluja Jungs, ward ihr aber schnell“, empfing Orts-Pfarrer Wolfgang Kafitz die Einsatzkräfte, die bei ihm zuhause einen durch den Heizungsbrenner verursachten Brand löschten. Bei allen Einsätzen, so Bachmann, habe sich gezeigt, dass die 25-köpfige Wehr ausbildungsmäßig gut aufgestellt sei. Gemeinsame Übungen mit Nachbarwehren sowie die Zugübungen hätten die Schlagkraft gesteigert, die interkommunale Zusammenarbeit gefestigt. Im kommenden Jahr soll die die Kooperation mit den Blieskasteler Löschbezirken Breitfurt und Böckweiler dazu kommen.

Nicht vergessen dürfe man die Aktivitäten außerhalb der originären Feuerwehr-Arbeit. So könnte sich die Dorfgemeinschaft bei Dorffest, St. Martin, „Unser Dorf räumt auf“ oder auch dem Tannenbaumaufstellen auf die Floriansjünger verlassen, was insbesondere Ortsvorsteher Michael Thomann lobend heraushob. Bachmann kündigte an, dass in den nächsten Monaten durch Hausbesuche intensiv um weitere Mitglieder geworben werde. Der Feuerwehrchef bemängelte, dass Mängel bei Hydranten, die teilweise schon über Jahre hinweg moniert wurden, immer noch nicht behoben seien. 13 Mitglieder zähle die Jugendfeuerwehr, so Jugendbeauftragter Jörg Zimmermann. 28 Übungen, 140 Stunden allgemeine Jugendarbeit, bei der er insbesondere von Nadine Lange unterstützt worden sei, stünden zu Buche. Kinobesuche, Martinszug, Bowling-Spielen, aber die Unterstützung der Wehr beim Ostereiersuchen gehörten ebenso zu den Aktivitäten, wie die Tannenbaum-Sammelaktion, die am Samstag, 12. Januar, wieder stattfinden werde. Kassierer Elmar Steimer, der wie Schriftführer Jörg Zimmermann wiedergewählt wurde, konnte einen zufriedenstellenden Kassenstand vermelden.

Bürgermeister Alexander Rubeck zeigte sich überrascht von der „stattlichen Einsatz-Anzahl“, insbesondere aber auch darüber, dass die Wehr in der Mehrzahl außerhalb des eigenen Ortes angefordert worden sei. Als größte Anschaffung der nächsten Zeit bezeichnete er den Kauf eines Löschgruppenfahrzeuges (LF) 20/20 für den Löschbezirk Gersheim. Auch würden noch 45 Digital-Funkgeräte auf der Bestell-Liste stehen. Wehrführer Stefan Lugenbiel kündigte an, dass aufgrund der verstärkt auftretenden Starkregenereignissen gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und Bürgermeister die Konzeption eines neuen Katastrophen-Alarmplanes erarbeitet werde. Bei den Beschaffungen hob er heraus, dass weiter im Mittelpunkt die persönliche Schutzausrüstung, insbesondere der Atemschutzgeräteträger stehen würden, hieß es abschließend.

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