Festivitäten zum 140-jährigen Bestehen der Reinheimer Feuerwehr

Wenn’s brenzlig wird, sind sie sofort da

Nach der Feierstunde zum 140-jährigen Bestehen sind vor dem Reinheimer Löschfahrzeug (von links): Peter Nagel, Saarpfalz-Kreis, Löschbezirksführer Reinhold Drieß, Kreisbrandmeister Steffen Rastetter, Christoph Becker, stellvertretender Löschbezirksführer Benjamin Uth, stellvertretender Wehrführer Marco Fuchs, Wehrführer Stefan Lugenbiel, Roland Jann und Albert Zitt, Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes. FOTO: Degott

Reinheim. Festivitäten zum 140-jährigen Bestehen der Reinheimer Feuerwehr mit vielen lobenden Worten und auch Ehrungen.

Mit einer eindrucksvollen Demonstrationsübung an der Grundschule hat die zweitägige Feier zum 140-jährigen Bestehen der Reinheimer Feuerwehr begonnen. Bei der vom Reinheimer ABC-Beauftragen für die Gemeinde und Verbandsführer Manuel Langenbahn konzipierten und vom Herbitzheimer Andreas Wesely geleiteten Übung wurde den vielen Schaulustigen gezeigt, was bei einem Unfall alles passieren kann: Mit Scheren und Spreizern rückten sowohl der Gerüstwagen des Löschbezirks Herbitzheim als auch das Löschfahrzeug der Walsheimer Wehr in der Grenzlandstraße an.

„Ich bin sehr zufrieden, das Zusammenspiel der aus drei Löschbezirken gemixten junge Truppe hat funktioniert“, sagte Andreas Wesely. Bei der anschließenden kleinen Feierstunde im Feuerwehgerätehaus sprach Löschbezirksführer Reinhold Drieß von dem großen Erfolg der letzten Werbeaktion, nach der sich zehn neue Wehrangehörige der Gemeinschaft angeschlossen hatten und damit der zuletzt festzustellende personelle Rückgang nicht nur gestoppt, sondern ins Gegenteil verkehrt werden konnte.

Auch könne die 1962 gegründete Jugendwehr auf besondere Zeiten zurückblicken. So habe man zwischen 1983 und 1993 an mehreren Bundeswettkämpfen teilgenommen, dazu noch drei Mal auf Landesebene gewonnen. Drieß unterstrich, dass man zurückblicke auf 140 Jahre Dienst für den Nächsten und der besonderen Hilfe in Notsituationen. Die Leistung aller Feuerwehrangehörigen könne nicht genügend anerkannt und gewürdigt werden, erfordere sie doch viel Idealismus, Mut und die Bereitschaft in der Not anderen Menschen – auch manchmal unter Einsatz des eigenen Lebens – zu helfen.

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