Herbitzheim

Kinder verbreiteten die Weihnachtsbotschaft

Die Kinder des Krippenspieles in der Barbarakirche nach dem Ende der Vorführung im Altarraum. FOTO: Wolfgang Degott

Herbitzheim. Das Kinderkrippenspiel in der Herbitzheimer Barbarakirche wollten in diesem Jahr 500 Zuschauer miterleben.

Rund 500 Besucher verfolgten das Kinderkrippenspiel in der voll besetzten Herbitzheimer Barbarakirche, wo 32 Kinder die Geschichte der „wundersamen“ Geburt eines kleinen Kindes in Bethlehem spielerisch erzählten. Pastoralreferent Klaus Scheunig sprach davon, dass Jesus in der Nacht auf die Welt gekommen war, was sicherlich keine Idylle gewesen sei. Er rief dazu auf, sich der Nacht zu stellen, sich mit denen solidarisch zu verbinden, die auf der Schattenseite wohnen und leben müssen.

„Wir lassen uns die Augen öffnen für die, die in der Dunkelheit leben müssen, Menschen, die jetzt schon zu spüren bekommen, dass wir über unsere Verhältnisse leben“. Vom Kind in der Krippe gehe Licht aus, dem es sich wie auch seiner Botschaft und seinem Leben zu öffnen gelte, selbst sensibel, mutig und entschieden zu werden. Das 22. Herbitzheimer Kinderkrippenspiel stand unter dem Thema „Mittendrin in Weihnachten“, offenbarte eine Diskussion um und über Weihnachten zwischen freudiger Erwartung und langweiligem Ritual. Es war mit den Kindern aus Bliesdalheim, Böckweiler, Gersheim, Herbitzheim, Niedergailbach, Rubenheim und Wolfersheim von der Ideengeberin Zita Matheis, ihrer Tochter Johanna, Marita Nagel sowie Heike und Henrik Flierl seit Anfang November vorbereitet worden. Alle Vier- bis 15-Jährigen spielten ihre Rolle mit großem Eifer, waren textsicher, zeigten unbekümmerte kindliche Darstellungskunst.

Das knapp eine Stunde dauernde Stück begann mit dem Einzug von Engel und Hirten. Der Verkündigungsengel, dargestellt von der Gersheimerin Paula Barth, bereite sie auf die nahe Geburt des Erlösers vor. Dem Einzug von Maria und Josef, zum dritten Mal von Lilly Mathieu und zum ersten Mal von Elias Mees, beide aus Herbitzheim, dargestellt, folgten die Herbergssuche und Niederkunft im Stall. Danach hatten alle Freude im Herzen, begannen zu singen und zu tanzen. Mit dabei auch Kalle Sund Marlene Stolz, Leni Trier und Mia Grieser, die erstmals mit von der Partie waren. Das Quartett hatte wie alle anderen viel Spaß. Ein besonderer Höhepunkt war auch die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem, das vom Bethlehem-Stern-Trägerin Hanna Flierl angekündigt wurde, von Marita Nagel für die Kirchengemeinde in der Gersheimer Pfarrkirche St. Alban mitgebracht worden war. Dabei handelt es sich um eine Aktion, die 1986 vom oberösterreichischen Landesstudio des ORF ins Leben gerufen wurde.

(ott)
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