Aus der Kommunalpolitik

Es geht um die Entschärfung von gefährlichen Stellen

Der Fußgängerüberweg Richtung Biesingen ist für die Bürgerinitiative B 423 Blieskastel einer von drei Gefahrenschwerpunkten. Unser Bild entstand Ende des vergangenen Jahres. FOTO: Hans Hurth

Blieskastel. Bei der ersten Sitzung des Ortsrates Blieskastel-Mitte im Haus des Bürgers blickte Ortsvorsteher Jürgen Trautmann (CDU) zu Beginn auf die konstituierende Sitzung zurück. „Das große Vertrauen bei meiner Wiederwahl hat mich bewegt.

Es ist für mich eine große Verpflichtung für die drei Stadtteile Alschbach, Lautzkirchen und Mitte“, betonte der alte und neue Ortsvorsteher. Es gehe nur gemeinsam.

Jürgen Trautmann dankte den ehemaligen Ratsmitgliedern und besonders seiner Stellvertreterin Jutta Schmitt-Lang, die stets eine große Stütze und Hilfe gewesen sei. Jetzt ist Martin Dauber (Grüne) Stellvertreter (wir berichteten). Nach engagierter Diskussion wurde der erste Beschluss – nach Ergänzung von SPD-Sprecher Mathias Zumpf – gefasst, wonach der Ortsrat investive Haushaltsmittel in Höhe von 2000 Euro vom Konto „Verkehrsinseln Talstraße Alschbach“ umwidmet zugunsten der Freiwilligen Ganztagsschule Kirchberg/Schlossberg am Standort der Grundschule Lautzkirchen – zur Anschaffung von Möbeln für Aufenthaltsräume der Kinder. Weiter beschloss das kommunale Gremium die Anschaffung einer Geschwindigkeits-Anzeigetafel, die Kosten hierfür betragen 2800 Euro. Die Tafel soll in Blieskastel-Mitte installiert werden, und zwar zuerst in der Saargemünder Straße in enger Absprache mit dem Landrat und der Interessengemeinschaft Bürgerinitiative (BI) B 423 Blieskastel. Darin haben sich Anwohner und betroffene Verkehrsteilnehmer zusammengeschlossen.

Sie machen auf drei Gefahrenschwerpunkte im Bereich der beiden letzten Kurven am Ortsausgang Richtung Biesingen aufmerksam. „Der erste ist der Fußgängerüberweg zwischen den beiden Kurven. Durch Hinweisschilder mit Entfernungsangabe wird dieser Überweg angekündigt, zusätzlich durch Schilder mit der Aufschrift „Schulkinder – freiwillig 30“, erklärte unserer Zeitung Janine Geble von der BI. „Die erlaubte innerörtliche Geschwindigkeit von 50 km/h ist wegen der Unübersichtlichkeit der Kurven und der vielen Unfälle an dieser Stelle zu hoch und wird daneben oft weit überschritten“, hat die BI festgestellt. Stolze 1056 Unterschriften hat sie gesammelt und dem Landrat übergeben, wie unsere Zeitung berichtete. Die angeregte Geschwindigkeitstafel soll als erste Maßnahme die Verkehrssituation verbessern.

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