Nach 14 Jahren verlässt sie das Rathaus

„Diese Stadt hat mich geprägt“

Die scheidende Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener erhält von Guido Freidinger (rechts) und Stephan Toscani die Entlassungsurkunde. FOTO: Erich Schwarz

Blieskastel. Offizielle Verabschiedung von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener in der Orangerie. 1,4 Millionen Euro vom Innenministerium.

Am 30. September ist offiziell der letzte Arbeitstag von Noch-Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, bevor ihr Nachfolger, Bernd Hertzler (SPD), das Kommando im Rathaus am 1. Oktober übernimmt. Am Montagabend war die offizielle Verabschiedung von Annelie Faber-Wegener (CDU) in der Orangerie, einem Ort übrigens, der ihr nach eigenen Angaben sehr viel bedeutet. Groß die Gästeschar, die zur Verabschiedung gekommen war, darunter viele Ehrengäste, die Guido Freidinger als Erster Beigeordneter und Moderator begrüßte.

Der Präsident des Saarländischen Landtages, Stephan Toscani, übernahm die Laudatio auf die scheidende Verwaltungschefin. Der aus Ormesheim stammende Toscani betonte seine besondere Verbundenheit mit Blieskastel, schließlich hat er hier das Gymnasium besucht und sein Abitur gemacht. Auch sozusagen dienstlich hatte er in seiner Eigenschaft als damaliger Innenminister sehr oft Kontakt mit der Bürgermeisterin, nun bald a.D., also außer Dienst.

Stephan Toscani stellte heraus, dass Annelie Faber-Wegener die Stadt und das Stadtbild maßgeblich geprägt habe: „Blieskastel ist in den 14 Jahren deiner Amtszeit sehr viel schöner geworden“, lobte er die scheidende Chefin im Rathaus. So habe sie den Abriss der Tivoli-Türme zur Chefsache gemacht, auch der Bau der Kreisel am Stadteingang und nach Blickweiler seien in ihrer Amtszeit entstanden. „Es ist eine wunderschöne Anmutung, wenn man von Webenheim aus in die Stadt einfährt“, geriet der Laudator regelrecht ins Schwärmen. Weiterhin sei in ihrer Amtszeit die Würzbachhalle gebaut worden und Webenheim habe ein schmuckes Dorfgemeinschaftshaus erhalten sowie Breitfurt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Auch die wirtschaftliche Entwicklung sei zur Chefin-Sache erklärt worden. So seien in den Jahren von 2008 bis 2018 über 1000 neue Arbeitsplätze in Blieskastel entstanden.

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