Sessionseröffnung in Bexbach

Närrisches Volk huldigt dem Prinzenpaar

An der Seite von Blätsch-Präsident Christian Prech (links) wurde das neue Prinzenpaar Lukas Stingl als Prinz Lukas I. von Ordnung und Recht und Laura Leibrock als seine Prinzessin Laura I. am Samstag inthronisiert. FOTO: Thorsten Wolf

Bexbach. Bexbacher Karnevalsgesellschaft „Die Blätsch“ übergibt närrische Insignien an Prinz Lukas I. und Prinzessin Laura I.

Es ist vollbracht, die Bexbacher Karnevalsgesellschaft „Die Blätsch“ ist erfolgeich in die Fastnachtssession 2018/2019 gestartet. Am Samstagabend gab‘s im Kronesaal in Bexbach die große Eröffnungsparty mit viel Musik, ein bisschen Tanz, Geschunkel und natürlich der Inthronisation des neuen Prinzenpaars am Höcherberg. Bis zum Aschermittwoch 2019 werden nun Lukas Stingl als Prinz Lukas I. von Ordnung und Recht und Laura Leibrock als seine Prinzessin Laura I. die Blätsch mit royalem Glanz erstrahlen lassen.

Diesem Moment der Freude ging allerdings ein Moment der Trauer voraus. Denn: Erklimmt ein neues Prinzenpaar den Thron, dann muss ein altes weichen. Und das bedeutete am Samstag für Prinz Andreas III. von Sach und Verstand und seine Prinzessin Alexandra I. Abschied nehmen vom Herrschersitz und den royalen Insignien und sich zurückverwandeln in Andreas und Alexandra Brutsch. Dass diese Rückkehr ins Bürgerliche den beiden nicht so ganz leicht fiel, das machten die Momente der „Entmachtung“ deutlich – umso bemerkenswerter, hatte doch Andreas Brutsch vor Beginn der Session 2017/2018 erstmal so gar keine Bereitschaft gezeigt, die Blätsch-Narren anzuführen. Ein knappes „Nein“ war die erste Reaktion des da Noch-Nicht-Prinzen Brusch auf die Anfrage von Blätsch-Präsident Christian Prech gewesen – ein Nein, das sich zunehmend aufweichte und in ein ebenso deutliches „Ja“ verwandelte. Es folgte die Monate der Regentschaft und nun die Abdankung. Und als alles Royale von ihnen genommen war, da wandten sich die beiden Ex-Royals bewegt und mit bewegenden Worten an ihre Blätsch.

„In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich mit mit Ex-Prinzen und Ex-Prinzessinen unterhalten. Und die haben gesagt: Es wird schwer. Aber dass es so schwer wird, das hätte ich nicht gedacht“, gestand Andreas Brutsch ein. „Vor einem Jahr hab ich hier oben gestanden und Euch darum gebeten, mir zu helfen ein guter Prinz zu werden und ein guter Prinz zu sein. Ob ich das war, das muss jeder selbst entscheiden. Aber eins ist klar: Ihr habt uns wahnsinnig toll unterstützt. Und das hat uns geholfen, die Session so zu machen, wie sie wurde. Das war wirklich famos.“

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