Debatte um Utopion-Gelände

Die Rollenspiel-Kritiker bleiben skeptisch

Der Infoveranstaltung zum Utopion-Gelände in Bexbach lauschten im Volkshaus Oberbexbach am Mittwoch, 12. Februar, rund 90 Personen, ganz rechts Investor Gregor Hoch. FOTO: Eric Kolling

Bexbach. Bei der Infoveranstaltung zu den Hobbithöhlen-Plänen fürs Utopion-Gelände in Bexbach gaben sich die Kritiker unversöhnlich. Dabei zog der Geländepächter Gregor Hoch alle Register.

Es ging darum, die Wogen zu glätten in Sachen Utopion-Gelände. Daher hatten die Stadt Bexbach und Geländepächter Gregor Hoch für Mittwoch ins Volkshaus Oberbexbach zum Info-Abend über die Pläne für das Areal am Saarpfalz-Park eingeladen, auf dem etwa Rollenspiele wie das „Epic Empires“ ausgetragen werden. Und künftig wieder verstärkt werden sollen. 2015 habe man rund 5000 Leute gezählt, zuletzt keine 2000 mehr. Auf das 2015er-Niveau wolle man in einigen Jahren zurückkommen, so die Pächter. Dafür will Hoch mindestens 450 000 Euro investieren.

Es ging im Volkshaus um Naturschutz, die Parkplatz-Situation, Lärm, Brandschutzaspekte und die angedachten Hobbithöhlen. Ungefähr 90 Interessierte lauschten Hochs Ausführungen und meldeten sich in den eindreiviertel Stunden selbst zu Wort. Eine Annäherung war kaum auszumachen. Zu grundsätzlich scheint die Skepsis von Anwohnern, die Gefahren für Rehe, Wiesen und ihre eigene Ruhe befürchten.

Dabei gab sich der Österreicher Hoch, selbst über das Live-Rollenspiel auf Bexbach und das Gelände aufmerksam geworden, alle Mühe, sein Vorhaben transparent, umfassend und sachlich zu erläutern: Power-Point-Präsentation, ein in Auftrag gegebenes Tüv-Gutachtens, mit Anwalt Ingo Witte juristischen, Kulturveranstalter Julian Blomann marketingtechnischen, und Landschaftsplanerin Karin Döring naturkundlichen Sachverstand an seiner Seite. Dazu Fürsprache vom Umweltministerium.

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