Ortsratswahl

Rudi Müller mit neuem Stellvertreter in Frankenholz

Ortsvorsteher Rudi Müller und sein neuer Stellvertreter Stephan Scherne (von links). FOTO: Stefan Holzhauser

Frankenholz. Sozialdemokrat wurde vom Ortsrat erneut zum Ortsvorsteher gewählt. Stephan Scherne (CDU) ist zweiter Mann.

Rudi Müller von der SPD kann seine Arbeit als Ortsvorsteher von Frankenholz fortsetzen. Seine bisherige Stellvertreterin und Parteikollegin Annerose Al Sandouk stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Auf Müller und seinen neuen Stellvertreter Stephan Scherne von der CDU entfielen in der konstituierenden Ortsratssitzung jeweils fünf von sieben möglichen Stimmen. „Wir wurden von der FWG nicht gewählt“, berichtete Müller im Anschluss. Dem neuen Ortsrat gehören drei Mitglieder von der SPD sowie jeweils zwei von der CDU und FWG an.

„Wir legen genau wie in der Vergangenheit großen Wert darauf, die Beschlüsse parteiübergreifend einstimmig zu fassen und gut zusammenzuarbeiten“, sagte Müller im Anschluss an seine Wiederwahl. Er geht nun bereits in seine vierte Legislaturperiode. Ein im Moment angegangenes Projekt in Frankenholz seien die energetische Sanierung sowie die Änderung der Räume in der Anordnung des Bürgerzentrums. Die Toiletten sollen neu gebaut werden und auch künftig für Schwerbehinderte problemlos zugänglich sein. Ein Raum wird künftig nur noch den örtlichen Vereinen zur Verfügung stehen. „Mit dem Bau wurde bereits begonnen. Ich denke, dass wir bis Ende des Jahres bereits sehr weit sein werden. Der Bau könnte dann bereits im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein“, blickte der alte und neue Ortsvorsteher voraus.

Es gibt aber noch einige weitere Wünsche die Frankenholzer Zukunft betreffend. Der Kinderspielplatz unterhalb des Dorfplatzes soll unter Einbeziehung einer Umzäunung „aus dem dunklen Eck näher an die Straße versetzt werden“. Dann würden sich auch nicht mehr so viele Leute herumtreiben, die mit Flaschen herumschmeißen. „Die derzeit wohl größte Herausforderung für den Ortsrat ist aber das extrem hohe Verkehrsaufkommen in der Höcherbergstraße und in der Markwaldstraße. Es muss aufgrund des großen Lärms ein gewisses Stück auf 30 Kilometer begrenzt werden“, meinte Müller. Seiner Ansicht nach gibt es in Frankenholz „alles, was man in einem Dorf benötigt“, einen großen Lebensmittelmarkt, einen Zahnarzt, einen Hausarzt, eine Apotheke und genügend Gastronomie als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

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