Gelungene Premiere

Neues Jahr, neue Gesichter, neue Ideen

Gut besucht war der Neujahrsempfang der Stadt Bexbach im Oberbexbacher Volkshaus.  FOTO: Thorsten Wolf

Bexbach. Großer Andrang herrschte beim traditionellen Empfang der Stadt Bexbach zum Jahresauftakt.

Das Volkshaus machte seinem Namen am Freitagabend alle Ehre: In Scharen strömten die Bexbacher zum Neujahrsempfang, zu dem Bürgermeister Christian Prech geladen hatte. Nicht nur die Honoratioren aus Politik, Wirtschaft, Kultur, die Vertreter von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Vereinen standen Schlange am Eingang, sondern auch zahlreiche Bürger waren gekommen. Prech begrüßte jeden am Eingang mit Handschlag, plauderte mit den Gästen und war ganz klar das, was der „man of the Match“ im Fußball ist, der Mann des Abends. Der Empfang solle ein geselliger, ungezwungener Abend sein, der vor allem Gelegenheit zum Gespräch und Sich-Austauschen biete, erklärte er.

Angesichts der parallel stattfinden „Saarhundert“-Eröffnung in Saarbrücken freue er sich umso mehr, dass so viele Gäste gekommen seien, „es wird hier auch nicht so viele Reden geben“, versprach er – „schon allein deshalb, weil ich der einzige Redner bin“, was gleich für Lacher und gute Stimmung im Saal sorgte.

„Vor einem Jahr stand ich selbst hier im Publikum, als Bürger, Kandidat und Blätsch-Präsident“, erinnerte sich Prech zurück an die Zeiten des Wahlkampfes. Der Rest ist Geschichte: Die Bürger entschieden sich für den Wechsel, nun steht Prech „am Steuerrad“, wie er sagte. Herzlicher Dank ging an die Mitarbeiter der Verwaltung ebenso wie an die Stadtratsmitglieder. Gemeinsam mit den Beigeordneten Benjamin Schappé und Thomas Pfaff und dem Stadtrat (auch hier gebe es viele neue Gesichter) sei man „auf einem guten Weg“, „wir werden gemeinsam rackern für Bexbach“. In den ersten Sitzungen sei viel zu bearbeiten und zu entscheiden gewesen – Stichwort Utopion-Gelände –, „aber eins sollte nicht auf der Strecke bleiben, nämlich das Menschliche. Man kann sich streiten und diskutieren, auch emotional, aber danach sollte man sich immer noch in die Augen sehen können“, so Prech – dafür gab’s spontanen Applaus aus dem Publikum.

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